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Save the Date 29. September 2019

Newsarchiv

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Patrick Makau: Regen verhinderte Weltrekord. Berlin wieder der schnellste Marathon der Welt

Der erste Regenmarathon seit über 20 Jahren in Berlin hat offenbar

den achten Weltrekord in der Geschichte des Rennens verhindert. „Ich

denke, der Regen hat mich rund eineinhalb Minuten gekostet“, erklärte

Patrick Makau am Montag im Rahmen einer Pressekonferenz. Der Kenianer

hatte den real,- BERLIN-MARATHON am Sonntag in einer Weltklassezeit und

einer „Regen-Rekordzeit“ von 2:05:08 Stunden gewonnen. Der Weltrekord,

den der Äthiopier Haile Gebrselassie 2008 beim real,- BERLIN-MARATHON

aufgestellt hatte, steht bei 2:03:59 Stunden.

Doch mit 25 Jahren ist Patrick Makau für einen Marathonläufer noch

sehr jung. Es bleibt also genügend Zeit für weitere Weltrekordversuche.

„Haile Gebrselassie und Paul Tergat brauchten auch mehrere Anläufe, bis

sie Marathon-Weltrekord gelaufen sind. Sie waren einiges älter als 30

Jahre, als es klappte und hatten mehr Erfahrung als ich. Ich denke, ich

brauche noch ein, zwei weitere Marathonrennen. Und danach werde ich

einen neuen Weltrekordversuch unternehmen“, sagte Patrick Makau.

„Es sind nicht alle Erwartungen in Erfüllung gegangen, aber

immerhin konnten wir Rotterdam wieder von der Spitze der Wertung der

schnellsten Marathonläufe der Welt verdrängen“, erklärte Race-Direktor

Mark Milde. In dieser Statistik werden die zehn schnellsten je bei dem

Rennen gelaufenen Zeiten gewertet. Der real,- BERLIN-MARATHON führt nun

mit einer Schnittzeit von 2:05:09,6 Stunden vor Rotterdam (2:05:15,1)

und London (2:05:30,6).

Sabrina Mockenhaupt: Mehr Konzentration auf den Marathon

Ebenso wie Patrick Makau wurde auch Sabrina Mockenhaupt (Kölner

Verein für Marathon) durch den Regen behindert. „Ich denke nicht, dass

ich eineinhalb Minuten verloren habe. Denn in der ersten Phase des

Rennens sind wir zu langsam gelaufen, was daran lag, dass ich etwas

unsicher war. Bei guten Bedingungen wären etwa 2:25:30 Stunden möglich

gewesen“, sagte die 29-Jährige, die den vierten Platz belegt hatte und

sich zukünftig stärker auf den Marathon konzentrieren möchte. „Ich habe

mich weiter entwickelt, trotzdem fehlt allerdings noch einiges. Aber ich

sehe, dass ich noch viel Potenzial habe und ich will dies nutzen.

Der 37. real,- BERLIN-MARATHON in Zahlen

Angemeldete Läufer: 40.945 (davon 9.008 Frauen)

Teilnehmer am Start: 35.227 (7.733 Frauen)

Teilnehmer im Ziel: 34.225 (7.499 Frauen)

97,26 Prozent der gestarteten Teilnehmer kamen ins Ziel. Diese Zahl ist nahezu identisch mit der Quote in 2009.

Es gab 564 Hilfeleistungen; dies umfasst alle Einsätze; zumeist

handelt es sich dabei um Blasenversorgungen und Scheuerstellen. Eine

erfolgreiche Reanimation fand im Zielbereich statt. Im Vergleich zu den

Vorjahren gab es mehr Fälle von leichter Unterkühlung. Im Vorfeld des

Marathons konsultierten 431 Läuferinnen und Läufer die sportmedizinische

Abteilung des real,- BERLIN-MARATHON. Dieses Angebot nutzen jedes Jahr

Läuferinnen und Läufer, die sich kurz vor dem Marathon erkältet haben

oder bei denen orthopädische Probleme aufgetaucht waren. 297 Teilnehmer

erhielten in diesem Zusammenhang von den Ärzten die Empfehlung, nicht zu

starten, was sie auch taten.

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