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Save the Date 29. September 2019

Newsarchiv

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Deutsche Herzstiftung empfiehlt mehr Bewegung und gesunde Ernährung

Anlässlich des kürzlich begangenen Weltherztages hatten die Deutsche

Herzstiftung und die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie zu mehr

Bewegung und zu einer gesunden Ernährung aufgerufen.

Übergewicht zählt zu den gefährlichsten Risikofaktoren für

Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Immer mehr Menschen sind in Deutschland

übergewichtig und damit einem erhöhten Risiko für

Herz-Kreislauf-Erkrankungen ausgesetzt. Gefährlich sind vor allem

Fettansammlungen im Bauchbereich, die im Vergleich zu Fettpolstern an

den Oberschenkeln oder der Hüfte eine besonders hohe Gefahr darstellen.

„Ab einem Bauchumfang von 102 cm ist bei Männern mit einem deutlichen

Anstieg des Herzinfarktrisikos zu rechnen, bei Frauen sogar bereits ab

88 cm“, betont Professor Dr. med. Helmut Gohlke, Vorstandsmitglied der

Deutschen Herzstiftung und Vorsitzender der Projektgruppe „Prävention“

der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. Sein Vorschlag für ein

sinnvolles Ziel im Rahmen eines Gewichtsreduktionsprogrammes: „Der

Bauch muss weg!“ 

 

Epidemieartige Ausbreitung von Übergewicht

Um die epidemieartige Ausbreitung von Übergewicht zu stoppen, rufen

die beiden Herzorganisationen dazu auf, Sport einen deutlich höheren

Stellenwert einzuräumen. „Aus medizinischer Sicht ist eine halbe Stunde

Sport vier- bis fünfmal pro Woche ideal“, unterstreicht Prof. Gohlke.

Besonders geeignet sind Ausdauersportarten wie Wandern, Schwimmen,

Radfahren, Joggen oder Nordic Walking. Darüber hinaus sollte im Alltag

auf zusätzliche Bewegung nicht verzichtet werden. „Statt mit dem Auto

lassen sich viele Strecken auch zu Fuß zurücklegen. Und nicht jede

Rolltreppe und jeder Fahrstuhl muss genutzt werden“, mahnt Prof.

Gohlke.

Pro Tag nicht mehr als 60 Gramm Fett

Neben der gesteigerten Bewegung muss außerdem mehr Wert auf eine

gesunde Ernährung gelegt werden. Zum Beispiel „sollten pro Tag nicht

mehr als 60 Gramm Fett aufgenommen werden“, erläutert Prof. Gohlke.

„Denn Fett hat mit 9 kcal pro Gramm etwa doppelt so viel Energie wie

Kohlenhydrate und Proteine, die jeweils nur auf 4 kcal pro Gramm

kommen.“ Sehr zu empfehlen ist die mediterrane Küche, die in vielen

südlichen Ländern weit verbreitet ist und mit einer niedrigen Rate an

Herz-Kreislauf-Erkrankungen einhergeht. Neben reichlich Obst und Gemüse

liegt der Schwerpunkt dabei auf komplexen Kohlenhydraten, wie sie in

Brot, Reis oder Nudeln enthalten sind. Zudem kommen statt Fleisch

vermehrt Fischgerichte auf den Tisch. Außerdem werden die Speisen mit

Olivenöl zubereitet, das einen hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren

enthält und daher für einen zusätzlichen Schutz der Blutgefäße

sorgt. 

 

Keine Wunderdiäten

„Wer wirklich Übergewicht reduzieren möchte, sollte sich

grundsätzlich darüber im Klaren sein, dass es keine Wunderdiäten gibt,

die das Körpergewicht innerhalb kurzer Zeit auf sinnvolle Weise

normalisieren“, betont Prof. Gohlke. Vielmehr ist zur dauerhaften

Gewichtsabnahme eine langfristige Ernährungsumstellung notwendig. Ein

guter Tipp ist die Teilnahme an Gewichtsreduktionsprogrammen, wie sie

an vielen Kliniken etabliert sind. Neben gut aus-gearbeiteten

Ernährungs- und Bewegungsplänen werden dabei auch oft psychologische

Hilfen angeboten. Dies macht durchaus Sinn, weil viele Menschen zu viel

essen nur aus Frust oder Langeweile.

Quelle:

www.dsb.de

 

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