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BM 02: Naoko Takahashi gewinnt erneut auf dem Kudamm

Die Olympiasiegerin Naoko Takahasi hat sich in eindrucksvollem Stil nach einer

mehrmonatigen Verletzungspause mit ihrem zweiten Sieg beim real,-

Berlin-Marathon zurück gemeldet. Mit 2:21:48 Stunden blieb sie zwar um

zwei Minuten über dem Streckenrekord, der im Vorjahr für eine Woche

Weltbestzeit bedeutete, aber setzte sich hinter Paula Radcliffe, Margaret Okayo

und Catherine Ndereba auf Rang vier der akituellen Weltrangliste des Jahres.

„Ich hatte zwar nicht die Form des Vorjahres“, verriet die im

vergangenen Jahr für eine Woche im Besitz der Weltbestzeit befindlichen

Japanerin unmittelbar nach ihrem Zieleinlauf, „aber meine Form war gut

genug, um mich nach 25 km von Adriana Fernandez abzusetzen!“ Naoko

Takahasi sah sich anfangs, ganz nach ihrer Erwartung, in der defensiven

Position, weil die mit viel Schwung nach Berlin angereiste frühere New

York-Marathon-Siegerin Adriana Fernandez bei ihrem ersten Start nach ihrer

Babypause die Pace bestimmte.

Im Weltklassefeld der Männer setzte sich keiner der hochgehandelten

Spitzenläufer durch, sondern einmal mehr ein Kenianer der „zweiten

Garde“. Der kurzfristig in das Feld aufgerückte Raymond Kipkoech

hatte auf der langen Zielgerade das größte Spurtvermögen, um

den 2000er Berlin-Marathon-Sieger Simon Biwott in der Weltklasseszeit von

2:06:47 in die Schranken zu verweisen.

In einem hochkarätigen Rennen blieben mit Kipkoech, Biwott und Vincent

Kipsos gleich drei Läufer unter 2:07 Stunden und unterstrichen einmal mehr

den außergewöhnlich schnellen Kurs in der Bundeshauptstadt. Auch

Raymond Kipkoech darf nach seinem Überraschungscoup mit einer Steigerung

seines Hausrekordes um glatte vier Minuten ebenfalls Rang vier der aktuellen

Weltbestenliste einnehmen.

Bei den gleichzeitig ausgetragenen deutschen Meisterschaften setzte sich

erwartungsgemäß Kathrin weßel in allerdings mäßigen

2:36:35 Stunden durch, während bei den Männern nach dem frühen

Ausscheiden des Favoriten Carsten Eich der Leinfelder Martin Beckmann in seinem

zweiten Marathonrennen überhaupt mit 2:16:07 Stunden erstmals Meister

wurde.

 

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