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Save the Date 29. September 2019

Newsarchiv

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Berlin will die Leichtathletik-WM 2005

Nachdem es erst in der vergangenen Woche einen Senatsbeschluss für die

Bewerbung Berlins um die Leichtathletik-Weltmeisterschaften 2005 gegeben hatte,

gehen die Verantwortlichen nun mit dem nötigen Tempo voran.

Nur wenige Tage nach der politischen Entscheidung gründete sich ein

Initiativkreis Leichtathletik-WM 2005 Berlin, der gestern bei einer

Pressekonferenz vorgestellt wurde. Die Besetzung des Vorstandes zeigt, dass

Berlin jetzt mit vereinten Kräften jene Veranstaltung in die Hauptstadt

holen möchte, die von der Bedeutung für die ausrichtende Stadt nur

noch von Olympischen Spielen übertroffen wird. Zum Vorstand der

WM-Initiative gehören Sportsenator Klaus Böger, Raimund Hosch, der

Vorsitzende der Geschäftsführung der Messe Berlin, Werner Gegenbauer,

der Präsident der Industrie- und Handelskammer Berlin, und Peter Hanisch,

der Präsident des Landessportbundes Berlin.

„Der Senat hat spät entschieden, aber nicht zu spät. Wir

werden sehr schnell eine sehr präzise Bewerbung aufstellen – und es

wird dabei auch eine gewisse Sympathie der Bundesregierung für Berlin

geben“, sagte Klaus Böger. Kalkuliert wird zurzeit mit Kosten von

rund 15 Millionen Euro für die Stadt. „Das Budget ist gesichert. Und

für Berlin kommt viel zurück. Wir haben eine weltweite

Präsentation, die sehr wichtig ist für die Stadt und die wir gar

nicht bezahlen könnten“, sagte der Sportsenator. Mit vier Milliarden

Fernsehzuschauern kann man rechnen bei der WM.

Bis zum 8. Februar müssen die Berliner Bewerbungsunterlagen beim

Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) vorliegen. Eine Woche später

fällt dann die nationale Entscheidung zwischen Berlin, München und

Stuttgart. Am 14. April folgt die internationale Auswahl aus sechs Bewerbern.

Für Berlin spricht die vorhandene Infrastruktur. Doch Böger denkt

schon weiter: „Wir wollen parallel ein kulturelles Programm in der

Waldbühne und im Sommergarten organisieren. Das kann eine Stimmung geben

wie bei Olympischen Spielen – und das kann eine andere deutsche Stadt so

nicht bieten.“ Berlin geht offensiv in den WM-Wahlkampf.

 

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