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Save the Date 29. September 2019

Newsarchiv

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Abwarten ist der größte Fehler - Brustschmerzen können auf Herzinfarkt hinweisen

Viele Menschen überleben einen Herzinfarkt nur deshalb nicht, weil

sie die Gefahren dieses Notfalls bis zuletzt verdrängen. Erst werden

typische Warnsignale, die den Infarkt schon Wochen vorher ankündigen,

ignoriert. Und kommt es schließlich zum Herzinfarkt, wird fatalerweise

abgewartet, ob die Beschwerden vielleicht nicht wieder von allein

verschwinden.

Lebensgefährliche Folgen

Jeder weiß, dass ein Herzinfarkt lebensgefährliche Folgen haben

kann. Dennoch lassen viele im Notfall wertvolle Zeit verstreichen, bis

sie endlich den Rettungswagen/Notarzt alarmieren. „Vor allem am

Wochenende und in der Nacht wird oft mehrere Stunden gewartet und damit

ein enormes Risiko eingegangen“, mahnt die Deutsche Herzstiftung.

Die Gründe, warum so viele Menschen nicht sofort den Notarzt rufen,

sind immer wieder die gleichen: Die Patienten verdrängen die

Beschwerden. Sie hoffen, dass diese von selbst besser werden und sie

wollen den Arzt/Notarzt/Rettungsdienst nicht stören.

Rettungsdienst  - 112 wählen

Anlässlich der diesjährigen Herzwoche ruft die Deutsche Herzstiftung

deshalb dazu auf, im Notfall mehr Mut zu zeigen und bei Verdacht auf

Herzinfarkt sofort den Rettungsdienst (112 oder örtliche Notrufnummer)

zu alarmieren. „Kein Notarzt wird Kritik üben, wenn sich der

Herzinfarktverdacht am Ende nicht bestätigt“, betont die Deutsche

Herzstiftung.

Um im Notfall richtig zu reagieren und auch tatsächlich umgehend

Hilfe zu holen, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung, die

Notfallsituation im Vorfeld zu thematisieren.

„Der Hausarzt, Internist oder Kardiologie sollte mit gefährdeten

Patienten darüber sprechen, wie sie reagieren sollen, wenn ein

Herzinfarkt eintritt. Dann sind sie für den Notfall besser gerüstet“,

rät der Psychosomatiker und Psychotherapeut Professor Dr. Karl-Heinz

Ladwig. Erfahrungsgemäß sei es auch sehr hilfreich mit einem Menschen,

dem man vertraut, über Hemmungen zu sprechen, die im Ernstfall den

Anruf beim Rettungsdienst verzögern könnten.

Warnsignale eines Infarkts nicht  ignorieren

Darüber hinaus ruft die Deutsche Herzstiftung dazu auf, unter keinen

Umständen die Warnsignale eines Infarkts zu ignorieren, die oft in den

Wochen vor dem Herzinfarkt zu beobachten sind. Typische Vorboten sind

zum Beispiel kurzzeitige Brustschmerzen beim Treppensteigen, Atemnot

beim bergan gehen oder ein Brennen im Brustkorb beim Hinausgehen in die

Kälte. Statt sich bei solchen Symptomen schnellstmöglich vom Arzt

untersuchen zu lassen, werden die Beschwerden häufig auf die angeblich

schwachen Bronchien geschoben oder anderweitig bagatellisiert, wie die

Deutsche Herzstiftung aus langjähriger Erfahrung weiß.

Deutliche Erschöpfung schon vorher

Neben diesen eindeutigen Warnsignalen sollte man auch die eigene

Leistungsfähigkeit aufmerksam im Auge behalten. Beobachtungen haben

gezeigt, dass sich in den Monaten vor einem Herzinfarkt bei vielen

Betroffenen eine deutliche Erschöpfung feststellen lässt: Die

Lebensenergie nimmt ab. Pessimismus macht sich breit. Viele fühlen sich

ausgebrannt. Und Dinge, die früher Spaß gemacht haben, werden nicht

mehr als erstrebenswert angesehen. Treten solche seelischen

Veränderungen bei einem Menschen mit einer Herzerkrankung auf,

empfiehlt die Deutsche Herzstiftung eine kardiologische Untersuchung

vornehmen zu lassen. Dieser Appell richtet sich auch an

Familienangehörige, denen solche Veränderungen häufig zuerst auffallen

und dann einen Arztbesuch vorschlagen können.

Informationen:

Deutsche Herzstiftung e.V.

Tel. 069/95 51 28-140

Fax: 069/95 51 28-313 

info@herzstiftung.de

www.herzstiftung.de 

Die Herzwoche 2005 der Deutschen Herzstiftung vom 4. bis 11 November 2005

Herzinfarkt? NIEMALS zögern - NOTRUF 112 wählen!

http://www.scc-events.com/news/news003765.html

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